Zwei Segeberger mit Spitzenergebnis in den Juso Landesvorstand gewählt

12804550_1143455845679073_671127838_nIm Rahmen der Juso-Landeskonferenz vom 27. bis 28. Februar in Niebüll wurden die aus dem Kreis Segeberg stammenden Frederik Digulla (24) und Leonie Pätzold (23) in den Landesvorstand der Jusos Schleswig-Holstein gewählt. Digulla hatte mit 46 von 73 Stimmen das beste Ergebnis unter den männlichen Kandidaten, während Pätzold bei den Frauen mit 55 von 73 Stimmen vorne lag.

Der Vorstand der Jugendorganisation der SPD in Schleswig-Holstein wird komplettiert durch den Landesvorsitzenden Niclas Dürbrook aus Ostholstein und vier weitere Stellvertreterinnen und Stellvertreter: Nele Lindenau aus Pinneberg, Sophia Schiebe aus Kiel, Lars Schalnat aus Lübeck und Immo Degner aus Schleswig-Flensburg.

Für Digulla ist es bereits die dritte Amtszeit im Landesvorstand des SPD-Nachwuchses. Der Wahlstedter leitet das Wahlkreisbüro von Franz Thönnes in Bad Segeberg und schreibt aktuell seine politikwissenschaftliche Masterarbeit an der Universität Kiel. Er ist außerdem Beisitzer im Kreisvorstand der Segeberger SPD.

Für Pätzold ist es die zweite Amtszeit. Die Bad Bramstedterin studiert in Kiel Politwissenschaft und Soziologie sowie Jura. Beruflich ist sie für die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein tätig.

Das Arbeitsfeld von Digullas ist die Außenpolitik. Unter anderem organisiert er eine im September 2016 stattfinden Konferenz junger Sozialdemokraten in Estland. Pätzolds Arbeitsfelder sind die Innen- und Asylpolitik.

Digulla erklärt: „Über das Vertrauen der Delegierten freuen wir uns sehr. Es ist gut, dass der starke Kreisverband Segeberg wie in den letzten Jahren im Landesvorstand vertreten ist. Da der Vorstand in seiner Grundstruktur erhalten bleibt, können wir zügig losarbeiten. In den nächsten Monaten gilt es eine gute programmatische und organisatorische Grundlage für die Landtagswahl im nächsten Jahr zu legen.“

Pätzold ergänzt: „Es gibt aktuell einen gesellschaftlichen Rechtsruck. Wir müssen ein Gegengewicht zur dieser Debatte sein und für eine solidarische Asylpolitik einstehen. Unser Ziel für das kommende Jahr ist, die AfD aus dem Landtag rauszuhalten.“

Bild (v.l.n.r.): Leonie Pätzold, Frederik Digulla

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