Am Montag, dem 5.September 2016 veranstalteten die Jusos Segeberg und Stormarn erstmalig eine gemeinsame Kreisvollversammlung im Bürgerhaus in Bad Oldesloe. In der Veranstaltung ging es darum, eine Empfehlung für die Wahlkreiskonferenz der SPD für einen der 4 SPD-Bewerber für den Bundeswahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte abzugeben. Zur Veranstaltung kamen über 30 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten nach Bad Oldesloe. Die Moderation übernahm der Juso-Landesvorsitzende Niclas Dürbrook. Nach ausgiebiger Diskussion kamen die Jusos aus Segeberg und Stormarn zum ersten mal zu einem gemeinsamen Votum. 64,3 Prozent der Anwesenden sprachen sich für Alexander Wagner aus. Udo Fröhlich überzeugte 21,4 Prozent der Jusos und Martin Ahrens und Mahmut Cinar erhielten jeweils 7,1 Prozent.

Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität: Für diese Werte stehen wir als Jusos ein. Unsere Solidarität stellten wirs wieder einmal unter Beweis, indem wir im Rahmen einer Bustour mit Jusos aus dem ganzen Landesverband nach Rostock-Lichtenhagen fuhren, um dort unsere Partei und auch die Jusos MV im Endspurt ihres schwierigen Wahlkampfes zu unterstützen.

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Die beteiligten Jusos aus dem Kreis Segeberg (v.l.n.r): Kilian, Marius, Christopher, Thore, Leonie, Frederik, Lisa

Mehr Informationen und Videos vom Landesverband findet ihr hier.

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Das obligatorische Bus-Selfie

Die SPD wurde nicht nur stärkste Kraft mit etwa 8%p. über dem Bundestrend, wir konnten in unserem „Gastwahlkreis“ auch das Direktmandat für Ralf Mucha holen! Das bedeutet, Rostock bleibt rot. Und Erwin Sellering konnten wir auch die Hand schütteln. Ein gelungener Ausflug, trotz der AfD-Erfolge.

 

mv

Das vorläufige Ergebnis unseres Gastwahlkreises

„Asylkritische“ Demonstration mangels Interesse abgesagt
Knapp 100 Menschen folgtem dem Aufruf der Jusos Segeberg, letzten Samstag ein Zeichen gegen Nazis in Bad Segeberg zu setzen. Ein bekannter Rechtsextremist hatte unter dem Motto „Asylmissbrauch stoppen – Nein zur Politik von Angela Merkel“ eine Demonstration vor dem Städtischen Gymnasium mit 60 bis 100 Personen angemeldet – allerdings war er am Ende allein. Der einzige Begleiter des Initiatiors verschwand noch vor der offiziellen Zählung der Polizei. Die versammlungsrechtlichen Anforderungen – eine Mindestanzahl von drei Personen – seien daher nicht erfüllt gewesen. Die „Versammlung“ wurde daher abgesagt.
Deutliches Zeichen der Bürger: bis zu 100 Personen konnten Jusos, SPD und weitere Verbände mobilisieren.
Dem peinlichen Auftritt des NPD-Sympathisanten stand eine bunte Mischung aus Jusos, Sozialdemokraten, autonomen Linken und weiteren Bürgern entgegen. Die Demonstration, die in der Nähe des Bahnhofes begann und über die Theodor-Storm-Straße zum Landratspark führte, verlief friedlich.“Oboohl die Nazi-Demo nicht über einen jämmerlichen Versuch hinaus ging, war es wichtig, eine Gegenaktion durchzuführen. Rechtsextremismus kann und darf nicht totgeschwiegen werden. Wenn Nazis ihre rechten Parolen verbreiten ist es die Aufgabe von uns allen, die faschistischen, verbrecherischen Ideen, die dahinter stecken, aufzudecken. Die Demonstration war ein eindeutiges Zeichen für eine tolerante, offene Gesellschaft und gegen Rechts.“, führt der Jungsozialist Alexander Wagner aus.
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Übersichtlich: gerade zwei Personen (unter dem Baum links) fanden sich bei der für 60-100 Personen angekündigten Demonstration gegen „Asylmissbrauch“ ein.
Am Ende des Tages bleibt als Fazit: Nazis sind in Bad Segeberg nicht willkommen.