Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität: Für diese Werte stehen wir als Jusos ein. Unsere Solidarität stellten wirs wieder einmal unter Beweis, indem wir im Rahmen einer Bustour mit Jusos aus dem ganzen Landesverband nach Rostock-Lichtenhagen fuhren, um dort unsere Partei und auch die Jusos MV im Endspurt ihres schwierigen Wahlkampfes zu unterstützen.

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Die beteiligten Jusos aus dem Kreis Segeberg (v.l.n.r): Kilian, Marius, Christopher, Thore, Leonie, Frederik, Lisa

Mehr Informationen und Videos vom Landesverband findet ihr hier.

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Das obligatorische Bus-Selfie

Die SPD wurde nicht nur stärkste Kraft mit etwa 8%p. über dem Bundestrend, wir konnten in unserem „Gastwahlkreis“ auch das Direktmandat für Ralf Mucha holen! Das bedeutet, Rostock bleibt rot. Und Erwin Sellering konnten wir auch die Hand schütteln. Ein gelungener Ausflug, trotz der AfD-Erfolge.

 

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Das vorläufige Ergebnis unseres Gastwahlkreises

Segeberger Jusos setzen Zeichen für Toleranz
Am Dienstagabend bemalten die Jusos Segeberg die Fußgängerzone der Bad Segeberger Innenstadt mit Kreidesprüchen für Toleranz und gegen rechte Parolen. Die Aktion war eine Antwort auf rechte Schmierereien von Vertretern der Facebook Seite „Segeberg wehrt sich“, die in der Nacht auf Dienstag dort aufgetaucht sind, wie beispielsweise „Merkel muss weg“, „Dein Fernseher lügt“ oder „Wach auf Bürger“. Wir entschieden uns dafür, die Stadt mit viel Liebe für alle (außer Nazis) ein bisschen schöner zu machen.
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Ein paar der Juso-Botschafen, welche den Schmierereien entgegenstanden

Jana Stuth (15) , stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos: „Schon während des Malens haben wir unterstützende Worte von Passanten bekommen, die unsere Aktion beobachtet haben. Wir Jusos werden uns immer gegen Rechts einsetzen und ich sehe es als unsere Aufgabe, dass wir auf rechte Aktivitäten im Kreis reagieren und zeigen, dass gefährliche Aussagen dahinter stecken.“ „Durch Schweigen und Nichtstun wird rechtes Gedankengut nicht bekämpft. Es ist heute wichtiger denn je, die Stimme zu erheben und sich für eine offene Gesellschaft einzusetzen. Es gibt viele Wege, sich zu engagieren.
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Ein Gruß aus der Fußgängerzone

Wir Jusos haben dieses Mal entschieden, die Segeberger Innenstadt bis zum nächsten Regen ein wenig bunter zu machen.“ ergänzt die Jungsozialistin Lisa Behncke (21). Die Jusos haben ihre Ergebnisse der Kreideaktion auch auf die Facebook Seite der rechten Gruppe geteilt, dies wurde allerdings inzwischen gelöscht. Der Post habe wohl zu viel Unterstützung gefunden, so die Jusos.

„Asylkritische“ Demonstration mangels Interesse abgesagt
Knapp 100 Menschen folgtem dem Aufruf der Jusos Segeberg, letzten Samstag ein Zeichen gegen Nazis in Bad Segeberg zu setzen. Ein bekannter Rechtsextremist hatte unter dem Motto „Asylmissbrauch stoppen – Nein zur Politik von Angela Merkel“ eine Demonstration vor dem Städtischen Gymnasium mit 60 bis 100 Personen angemeldet – allerdings war er am Ende allein. Der einzige Begleiter des Initiatiors verschwand noch vor der offiziellen Zählung der Polizei. Die versammlungsrechtlichen Anforderungen – eine Mindestanzahl von drei Personen – seien daher nicht erfüllt gewesen. Die „Versammlung“ wurde daher abgesagt.
Deutliches Zeichen der Bürger: bis zu 100 Personen konnten Jusos, SPD und weitere Verbände mobilisieren.
Dem peinlichen Auftritt des NPD-Sympathisanten stand eine bunte Mischung aus Jusos, Sozialdemokraten, autonomen Linken und weiteren Bürgern entgegen. Die Demonstration, die in der Nähe des Bahnhofes begann und über die Theodor-Storm-Straße zum Landratspark führte, verlief friedlich.“Oboohl die Nazi-Demo nicht über einen jämmerlichen Versuch hinaus ging, war es wichtig, eine Gegenaktion durchzuführen. Rechtsextremismus kann und darf nicht totgeschwiegen werden. Wenn Nazis ihre rechten Parolen verbreiten ist es die Aufgabe von uns allen, die faschistischen, verbrecherischen Ideen, die dahinter stecken, aufzudecken. Die Demonstration war ein eindeutiges Zeichen für eine tolerante, offene Gesellschaft und gegen Rechts.“, führt der Jungsozialist Alexander Wagner aus.
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Übersichtlich: gerade zwei Personen (unter dem Baum links) fanden sich bei der für 60-100 Personen angekündigten Demonstration gegen „Asylmissbrauch“ ein.
Am Ende des Tages bleibt als Fazit: Nazis sind in Bad Segeberg nicht willkommen.