Am Montag, dem 5.September 2016 veranstalteten die Jusos Segeberg und Stormarn erstmalig eine gemeinsame Kreisvollversammlung im Bürgerhaus in Bad Oldesloe. In der Veranstaltung ging es darum, eine Empfehlung für die Wahlkreiskonferenz der SPD für einen der 4 SPD-Bewerber für den Bundeswahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte abzugeben. Zur Veranstaltung kamen über 30 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten nach Bad Oldesloe. Die Moderation übernahm der Juso-Landesvorsitzende Niclas Dürbrook. Nach ausgiebiger Diskussion kamen die Jusos aus Segeberg und Stormarn zum ersten mal zu einem gemeinsamen Votum. 64,3 Prozent der Anwesenden sprachen sich für Alexander Wagner aus. Udo Fröhlich überzeugte 21,4 Prozent der Jusos und Martin Ahrens und Mahmut Cinar erhielten jeweils 7,1 Prozent.

Während an Himmelfahrt für andere traditionell Bollerwagen und Grillen bedeutet, haben wir uns wie jedes Jahr in Bad Segeberg zum Frühstück getroffen. Doch auch die Inhalte kamen nicht zu kurz: Wir haben unsere Neumitgliederansprache diskutiert, von der Landesebene berichtet und zum Tag der Pflege nach Kiel mobilisiert.

12804550_1143455845679073_671127838_nIm Rahmen der Juso-Landeskonferenz vom 27. bis 28. Februar in Niebüll wurden die aus dem Kreis Segeberg stammenden Frederik Digulla (24) und Leonie Pätzold (23) in den Landesvorstand der Jusos Schleswig-Holstein gewählt. Digulla hatte mit 46 von 73 Stimmen das beste Ergebnis unter den männlichen Kandidaten, während Pätzold bei den Frauen mit 55 von 73 Stimmen vorne lag.

Der Vorstand der Jugendorganisation der SPD in Schleswig-Holstein wird komplettiert durch den Landesvorsitzenden Niclas Dürbrook aus Ostholstein und vier weitere Stellvertreterinnen und Stellvertreter: Nele Lindenau aus Pinneberg, Sophia Schiebe aus Kiel, Lars Schalnat aus Lübeck und Immo Degner aus Schleswig-Flensburg.

Für Digulla ist es bereits die dritte Amtszeit im Landesvorstand des SPD-Nachwuchses. Der Wahlstedter leitet das Wahlkreisbüro von Franz Thönnes in Bad Segeberg und schreibt aktuell seine politikwissenschaftliche Masterarbeit an der Universität Kiel. Er ist außerdem Beisitzer im Kreisvorstand der Segeberger SPD.

Für Pätzold ist es die zweite Amtszeit. Die Bad Bramstedterin studiert in Kiel Politwissenschaft und Soziologie sowie Jura. Beruflich ist sie für die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein tätig.

Das Arbeitsfeld von Digullas ist die Außenpolitik. Unter anderem organisiert er eine im September 2016 stattfinden Konferenz junger Sozialdemokraten in Estland. Pätzolds Arbeitsfelder sind die Innen- und Asylpolitik.

Digulla erklärt: „Über das Vertrauen der Delegierten freuen wir uns sehr. Es ist gut, dass der starke Kreisverband Segeberg wie in den letzten Jahren im Landesvorstand vertreten ist. Da der Vorstand in seiner Grundstruktur erhalten bleibt, können wir zügig losarbeiten. In den nächsten Monaten gilt es eine gute programmatische und organisatorische Grundlage für die Landtagswahl im nächsten Jahr zu legen.“

Pätzold ergänzt: „Es gibt aktuell einen gesellschaftlichen Rechtsruck. Wir müssen ein Gegengewicht zur dieser Debatte sein und für eine solidarische Asylpolitik einstehen. Unser Ziel für das kommende Jahr ist, die AfD aus dem Landtag rauszuhalten.“

Bild (v.l.n.r.): Leonie Pätzold, Frederik Digulla

Wir wollen im Juli unser Format Rote Denkfabrik mit einem spannenden Thema fortsetzen. Unser Kreisvorstandsmitglied Christopher wird mit uns diskutieren, was das Ende des Kolonialismus für das Verhältnis zwischen dem Westen und dem Rest der Welt bedeutet. Wir werden die Auswirkungen dieser Epoche auf die Kultur und Identität der Kolonisierten und der Kolonisierenden untersuchen. Anhand konkreter Beispiele wie der Todesstrafe oder der Bewertung des Werkes von Karl May werden wir uns diesem Thema nähern. Im Anschluss findet eine Kreisvorstandssitzung statt. Näheres findet ihr hier

Mich durchläuft ein Schauer, wenn ich schon im Frühjahr Lämmer über die Wiesen laufe sehe, denn was die Lämmer nicht wissen, aber ich weiß ist, dass viele von ihnen nur bis zum Osterfest zu leben haben. Dazu muss gesagt werden, dass die Lämmer auf den Wiesen noch „halb so schlimm“ dran sind, wie ihre Leidensgenoss*innen in den Käfigen der Massentierhaltung. Aber ein Schicksal teilen die Lämmer, so wie etliche andere Tiere, die an Ostern auf dem Teller landen, alle miteinander, den Tod für ein paar Minuten Genuss des Menschen.

Aber schon vor dem Schlachten erleiden die Lämmer einige schreckliche Prozeduren. Sie bekommen eine Marke ins Ohr gestochen und ihre Schwänze werden kupiert, letzteres soll angeblich Infektionen verhindern. Männliche Lämmer werden im Alter von wenigen Tagen ohne Betäubung kastriert, dadurch soll das Fleisch zart bleiben und ihr Temperament gezügelt werden.

Obwohl das Lamm Unschuld verkörpert, lässt man es nur wenige Wochen leben, bevor man es von seiner Mutter wegzerrt und auf einen oft langen und brutalen Transport in einen Schlachthof schickt.

Milchlämmer werden als Delikatesse angesehen. Sie haben nie etwas anderes als Muttermilch zu sich genommen, dass sie geschlachtet werden ist besonders widerlich. Der Vergleich mit menschlichen Babys scheint makaber, liegt aber auf der Hand.

Aber auch Hühner leiden für unser Osterfest, denn schon lange vor Ostern liegen Massen an eingefärbten Eiern in den Supermärkten. Die meisten dieser Eier stammen aus Intensivhaltung und obwohl Legebatterien verboten sind, haben Hennen in Intensivhaltung kaum mehr Platz als die Größe eines DINA-4 Blattes.

Einen schnelleren Tod als Hennen erfahren allerdings die männlichen Küken, denn diese werden für die Eierproduktion nicht benötigt. Durch das sogenannte „sexen“ werden sie aussortiert. Die Küken beider Geschlechter werden wie Gemüse auf Laufbändern sortiert. Die weiblichen Küken werden hinuntergenommen und in Kisten verpackt, um in Intensivhaltung, ihrem vom Menschen auferlegtem Lebensziel, Eier legen, nachzukommen. Schwache, verletzte und männliche Küken fahren bis zum Ende des Laufbandes und somit in ihren Tod. Dort erwartet sie entweder ein Schredder, der sie bei vollem Bewusstsein zu Brei verarbeitet oder ein Behälter voller Gas.

Das besonders absurde an Ostern ist, dass überall zu dieser Zeit mit süßen Küken, Lämmern und Hasen geworben wird, die fröhlich über die Wiese hoppeln, glücklich und vor allem lebendig sind. Aber trotzdem landen gerade Lämmer und Hasen zu Ostern gerne als Braten auf dem Teller.

Ostern sollte mensch allerdings harmonisch und friedlich zusammensitzen. Mitgefühl und Hoffnung sind große Stichworte. Aber wo ist das Mitgefühl gegenüber den Tieren? Aus der Sicht eines Kükens, Lämmchens oder Hasens hat Ostern sicherlich nicht viel damit zu tun.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten einen fleischlosen Osterbraten zuzubereiten, wie z.B. Fleischersatz wie Tofu oder Seitan. Aber warum muss es überhaupt ein Osterbraten oder das Ei zum Osterbrunch sein? Warum nicht mal mit den Traditionen brechen und beispielsweise ein leckeres Steinpilz Rissotto zum Osterfest kochen?

Für die Leute, die aber nicht auf Traditionen verzichten wollen, gibt es im world wide web etliche fleischlose und absolut tierglücklichmachende Rezepte für einen Osterbraten.

Also eine kleine Bitte am Schluss, denkt darüber nach, ob ein paar Minuten Genuss wirklich den Tod tausender Tiere wert ist.

Vom 31.01.-01.02.2015 fand in Lübeck ein rotes Wochenende – das Verbandstreffen des Juso Landesverbands Schleswig-Holstein statt.
Die Kommission Inneres, welche sich im vergangenen Jahr mit sozialer Ungleichheit auseinandergesetzt hat, leitete zwei Workshops zu Vermögensungleichheit und zu Minijobs.
Zu Gast war Samiah El Samadoni, Bürgerbeauftragte für Soziales des Landes Schleswig-Holstein und Leiterin der Antidiskriminierungsstelle. Sie berichtete von ihrer Arbeit und diskutierte mit uns über Diskriminierungserfahrungen.
Ebenfalls zu Gast war Mareike Overbeck, die Pressesprecherin des SPD Landesverbands bei der wir einen Crashkurs in Sachen Pressemitteilungen schreiben erhielten.
Weitere Expertise kam aus dem Kreisverband Kiel die einen Workshop zum Thema Sterbehilfe teamten, da sie sich im vergangenen Jahr intensiv damit auseinandergesetzt haben.
Neben dem inhaltlichen Input wurden wir von Landesvorstandsmitgliedern durch die Lübecker Altstadt geführt und erfuhren etwas über die politische Stadtgeschichte und wichtige Persönlichkeiten der Hansestadt.
Als nächster großer Termin erwartet uns die Landeskonferenz Ende Februar, auf der ein neuer Landesvorstand gewählt wird und viele inhaltliche Positionen verabschiedet werden.

Beim heutigen Treffen hat der Kreisvorstand von seiner Klausurtagung berichtet. Des Weiteren wurde die Landeskonferenz der Jusos Schleswig-Holstein vorbesprochen. Wir werden dort Anträge stellen und Kandidat*innen vorschlagen. Auch gilt es den Kreisparteiausschuss vorzubereiten. Bei unserem nächsten Treffen werden wir uns mit PEGIDA auseinandersetzen. Nach dieser Sitzung auf der vor allem Organisatorisches besprochen wurde, starten wir mit unserem Format „Rote Denkfabrik“ im Neuen Jahr in die inhaltliche Arbeit.