Bad Segeberg bleibt bunt!

„Asylkritische“ Demonstration mangels Interesse abgesagt
Knapp 100 Menschen folgtem dem Aufruf der Jusos Segeberg, letzten Samstag ein Zeichen gegen Nazis in Bad Segeberg zu setzen. Ein bekannter Rechtsextremist hatte unter dem Motto „Asylmissbrauch stoppen – Nein zur Politik von Angela Merkel“ eine Demonstration vor dem Städtischen Gymnasium mit 60 bis 100 Personen angemeldet – allerdings war er am Ende allein. Der einzige Begleiter des Initiatiors verschwand noch vor der offiziellen Zählung der Polizei. Die versammlungsrechtlichen Anforderungen – eine Mindestanzahl von drei Personen – seien daher nicht erfüllt gewesen. Die „Versammlung“ wurde daher abgesagt.
Deutliches Zeichen der Bürger: bis zu 100 Personen konnten Jusos, SPD und weitere Verbände mobilisieren.
Dem peinlichen Auftritt des NPD-Sympathisanten stand eine bunte Mischung aus Jusos, Sozialdemokraten, autonomen Linken und weiteren Bürgern entgegen. Die Demonstration, die in der Nähe des Bahnhofes begann und über die Theodor-Storm-Straße zum Landratspark führte, verlief friedlich.“Oboohl die Nazi-Demo nicht über einen jämmerlichen Versuch hinaus ging, war es wichtig, eine Gegenaktion durchzuführen. Rechtsextremismus kann und darf nicht totgeschwiegen werden. Wenn Nazis ihre rechten Parolen verbreiten ist es die Aufgabe von uns allen, die faschistischen, verbrecherischen Ideen, die dahinter stecken, aufzudecken. Die Demonstration war ein eindeutiges Zeichen für eine tolerante, offene Gesellschaft und gegen Rechts.“, führt der Jungsozialist Alexander Wagner aus.
unnamed (3)
Übersichtlich: gerade zwei Personen (unter dem Baum links) fanden sich bei der für 60-100 Personen angekündigten Demonstration gegen „Asylmissbrauch“ ein.
Am Ende des Tages bleibt als Fazit: Nazis sind in Bad Segeberg nicht willkommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.